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Pop-Art, Fun und ein tolles Ergebnis – Ein Website-Relaunch in der Familie

Lass es krachen – aber mit Stil!

Das war die spannende Vorgabe für die Website. Bei diesem Website-Relaunch meiner Text-Partnerin Andrea Schmitz war die Auftraggeberin gleichzeitig die Teamkollegin bei der Erstellung. Ich durfte das Design übernehmen und Juliane Goltmann kümmerte sich dann wie gewohnt um die Programmierung.

Wir hatten alle drei große Freude bei unserem Werk. Ich denke, das sieht man auch.

 

Andrea, wie kam es zu diesem Unternehmensauftritt, der ja doch irgendwie aus dem Rahmen fällt?  

Das ging los bei einem früheren Website-Relaunch vor ca. drei Jahren. Die Vorgänger-Website war zwar bereits responsive und eigentlich nicht schlecht, aber in meinen Augen war die Optik zu austauschbar. Ich hatte bereits kurz nach der Gründung 2008 meine erste Website, da habe ich weniger drauf geachtet. Bis 2017 wurde bereits dreimal das Design ausgetauscht. Da fiel mir dann auch auf, dass ich keine eigene Bilderwelt hatte. Und du weißt ja: Nur nicht mit dem Haufen laufen…

 

Und diese Bilderwelt wolltest Du dann mit der neuen Website 2017 ändern? Den »Haufen verlassen«?

Ja, die neue Website sollte ein wiedererkennbares Design haben, das ich auch anderswo einsetzen konnte. Dummerweise kam mir meine Ungeduld damals in die Quere. Die Umsetzung sollte am besten sofort beginnen und Du hattest keine Kapazitäten frei. Ich machte dann ein »Brainstorming mit mir selbst« und kam – auf Umwegen – auf die Retro Comics.

 

Wieso ausgerechnet Retro-Comics?

Ich wollte ein Design, das mir so richtig gefällt, das aus dem Rahmen fällt und das alltagstauglich ist. Ist das nicht ein Lieblingswort von dir? Außerdem stand ich immer schon auf Pop-Art, auf Warhol und Roy Lichtenstein. Deren Lizenzen konnte ich mir nicht leisten und auf der Suche nach Alternativen entdeckte ich unzählige und richtig gute Motive zu fast allen Themen. 

 

Sagst du nicht immer, dass Du Stockbilder nicht magst? 

Das stimmt, gerade Fotos passen selten so richtig und man sieht immer, dass es Stockbilder sind. Aber hier stört es mich überhaupt nicht. Die Bilder hatten eigentlich nur Vorteile: Sie waren schnell zu bekommen, sehr flexibel in der Bearbeitung – und man musste keine Unsummen investieren. Ich konnte sie damals relativ leicht in mein Theme einbauen, das war wichtig. Design-Fummelei ist nicht meine Stärke. Programmiert habe ich die alte Seite aber auch nicht. Das überließ ich immer schon den Profis!

 

Du hast im Nachgang auch viele andere Marketing-Bausteine an das Design der Website angepasst. Wieso musste jetzt auch die Website selbst ausgetauscht werden?

Da fällt mir spontan ein Spruch ein, den wir hier in Bayern gerne benutzen: »Da wär a Glernter ja a Depp«. Das heißt soviel wie: Wenn das jeder so einfach könnte, wären diejenigen dumm, die es wirklich gelernt haben. Wie hier das Webdesign. Bei meiner alten Website ging es mir genauso. Auf der einen Seite fand ich sie immer noch cool, auf der anderen erkannte man auch, dass sie nicht vom Profi gestaltet wurde. Im Vergleich zu den später von Dir erstellten Flyern, Visitenkarten etc. fiel die Website deutlich ab.

 

Andreas Geschichte ist für mich ein perfektes Beispiel, wie man einen Unternehmensauftritt, der prinzipiell gut ist, durch zielgerichtete Anpassungen noch besser machen kann. 

Mir persönlich gefiel »Andreas Popart-Welt« immer schon gut. Der Stil ist für mich das perfekte Beispiel, wie man auch mit Stockbildern etwas eigenständiges und durchgängiges machen kann. 

Bei Pop-Art ist richtig viel los, da musste erstmal ein roter Faden in der Gestaltung rein. Jetzt werden zwar typische Pop-Art-Elemente verwendet, es wirkt aber trotzdem stylish.