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Projektablauf: Was nach dem Briefing folgt

Die wichtigsten Phasen bis zur Design-Umsetzung

(fast) ohne Designer-Sprech
Im ersten Teil dieses Blogartikels habe ich Ihnen ein paar Tipps gegeben, wie Sie mit einem guten Briefing noch schneller zu Ihrem gewünschten Design-Ergebnis kommen. Sie erinnern sich? Wie es danach weiter geht und wann Sie als Kunde meine Arbeit beeinflussen können (und müssen), erfahren Sie hier.

Die Ausgangslage

Sie haben mir beim Briefing alle wichtigen Informationen mitgegeben. Damit bin ich jetzt allein und werde all diese Wörter und Gedanken in Farben, Schriften und Bilder umsetzen. Sie sitzen in dieser Phase in gewisser Weise immer neben mir am Schreibtisch bzw. schauen mir über die Schulter. Damit ich auf Spur bleibe und genau Ihren Geschmack treffe, binde ich Sie in bestimmten Phasen wieder mit ein. Keine Sorge: Sie brauchen weder zeichnen, malen noch sonst wie aktiv sein. Sie müssen lediglich ein paar Entscheidungen treffen.

Übrigens: Klar verfügen wir Designer über einen reichen Wortschatz an mysteriösen Fachwörtern. Meistens kann man diese durch allgemein verständliche Ausdrücke ersetzen. Doch (wie in mancher Fremdsprache) gibt es für einige Begriffe tatsächlich keine ordentliche »Übersetzung«. Und schon geht es los…

WTF sind »Moodboards«?

Mit den Informationen und Eindrücken unseres Briefing-Gesprächs im Gepäck erarbeite ich erste Gestaltungs-Richtungen. Die stelle ich Ihnen in Form eines sogenannten »Moodboards« vor, damit sie komfortabel zu vergleichen sind. Bei Moodboards handelt es sich um eine Art Collage, in der Fotos, Ideen, vielleicht auch schon in Kombination mit Text, abgebildet sind. Die »Moodboards« (Mood = Stimmung, Gemütslage) sollen die Atmosphäre, die Ihr Auftritt ausstrahlen soll, abbilden. Mir ist es wichtig, dass Sie den Designprozess miterleben und mitbestimmen. »Moodboards« sind eine wunderbare Diskussionsbasis über die gewünschte Grundstimmung, die später ins Design übertragen wird. Also, ob auf der erste Eindruck eher ein kühl, freundlich, flippig, vernünftig etc. sein soll. Wohlgemerkt: Es geht hier um den ersten Eindruck! Für den hat man ja bekanntlich nur eine Chance, deshalb muss er der Zielgruppe unbedingt entsprechen.

Erste Präsentation – die Phase der Wahrheit

Danach sind wir schon einen Schritt weiter. Während der Moodboard-Diskussion wird mir klar, in welche Designrichtung Ihre Vorstellungen gehen. Und diese Richtung arbeite ich dann in »ordentliche« Entwürfe aus. Meistens sind es zwei oder drei Ansätze, je nach Absprache. Bei der anschließenden ersten Präsentation (die für mich enorm wichtig ist), müssen Sie Farbe bekennen: Hier zeigt sich, ob Sie sich verstanden fühlen. Das heißt, ob Ihnen mindestens einer der vorgestellten Entwürfe zusagt. Wenn nicht, dann ist es genau der richtige Zeitpunkt, das auch zu sagen.

Wenn alles passt und Ihr Favorit ausgewählt ist können Sie sich zurücklehnen. Und ich? Für mich spielt ab jetzt nur noch der von Ihnen gewählte Entwurf eine Rolle. Der dafür umso mehr: Diesen Ansatz durchdenke ich nun in alle Richtungen und mache mich anschließend an die eigentliche Gestaltung.

Weiterverarbeitung und Anpassung

Falls nicht im Vorfeld vereinbart, müssen wir im folgenden Schritt besprechen, wo Ihr neues Corporate Design als erstes angewandt werden soll. Die finale Design-Variante soll es ja nicht nur als Entwurf geben, sondern auch im wahren Leben. Wo starten wir? Meist ist es die Geschäftsausstattung. Oder doch die Website? Messestand? Dafür passe ich alles an.

Print, Web, manchmal auch Film: Jedes Medium hat eigene Regeln, die ich dabei befolgen muss. Weitere evtl. Beteiligte, wie Webprogrammierer oder Druckereien erwarten Material, das genau auf ihre Anforderungen ausgerichtet ist und womit sie gut arbeiten können. Das bekommen sie von mir. Sie haben mit solchen Details nichts zu tun, keine Angst.

Einbindung weiterer Dienstleister

Diese zusätzlichen Projekt-Mitglieder wechseln je nach Projektart und -umfang. Wenn es sinnvoll ist, dann stelle ich alle Kontakte her, mein Netzwerk ist groß und vielfältig. Wenn Sie möchten, steuern Sie selbst alle Beteiligten (bei einer Website z.B. zusätzlich Programmierung und Text). Stressfreier für Sie ist allerdings, wenn Sie es mir überlassen. Ich weiß nämlich, was die Kollegen besonders gut können und wie sie ticken… Umgekehrt natürlich auch, das macht es für alle einfacher und bringt Ihnen ein (noch) schnelleres Ergebnis.

Ob kleines oder umfangreiches Projekt:

Rufen Sie mich an und wir besprechen Ihr Vorhaben. Nach einer Viertelstunde wissen Sie, wie man Ihr Mini- oder auch Ihr Mammutprojekt umsetzen könnte. Deal?