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Projektablauf: Warum das Briefing so wichtig ist

Die Basics für reibungslose Designprojekte

Bei einem Design-Auftrag ist es wie mit allen anderen: Der Auftraggeber muss klar vermitteln, was er möchte. Und der Dienstleister muss genau definieren, welche Informationen er dafür benötigt. Lesen Sie weiter, wenn Sie die Basics für ein Design-Briefing kennenlernen möchten. Die Infos, mit denen der Designer zielführend für Sie arbeiten kann.

Ein Beispiel: Redesign Firmenauftritt – eine sanfte Modernisierung

Unser Beispiel könnte jetzt die seit Jahren vor sich hin dösende Website sein oder die antiquierte Imagebroschüre. Doch wir entscheiden uns für den gesamten Firmenauftritt eines mittelständischen Unternehmens. Samt Logo, Schriften und Farben. Der Auftritt war »zu seiner Zeit« verdammt schick, sogar was Besonderes. Jetzt hat sich das Unternehmen weiterentwickelt, genauso wie die Kunden und Mitarbeiter. Der Firmenauftritt hat jedoch noch den Charme von damals. Der Unternehmer entschließt sich für ein sogenanntes Redesign. Kein harter Schnitt durch einen Neu-Auftritt, sondern eine Anpassung an die Gegenwart – natürlich mit Wiedererkennungswert.

Wunderbar: Damit hat er als Auftraggeber die erste Entscheidung schon getroffen. »An was genau arbeiten wir?« Jetzt kann es weitergehen mit den nächsten »Musts« für eine gute Zusammenarbeit mit mir bzw. dem beauftragten Designer.

Das erste Gespräch

Das erste Gespräch vermittelt mir: Wer sind Sie und wie möchten Sie wirken?

Wer will das wissen? Ich. Ich muss das wissen, wenn Ihr neuer Firmenauftritt zu Ihnen und Ihrer Branche passen soll und nicht beliebig austauschbar ist. Individualität ist mir ein sehr großes Anliegen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich für dieses Erstgespräch Zeit nehmen. Es muss persönlich stattfinden, nicht am Telefon und schon gar nicht über E-Mail. Wenn es die Situation erfordert, dann funktioniert natürlich auch eine Video-Session. Sie erzählen mir von Ihrer Arbeit, Ihren Zielgruppen und was Ihnen besonders wichtig ist. Glauben Sie mir: Danach habe ich meistens schon die ersten Ideen im Hinterkopf, was zu Ihnen passen könnte. Wir sprechen übrigens auch über Ihr altes Corporate Design. Was Ihnen daran gefällt, welche Veränderungen Sie sich vorstellen könnten und warum. Je mehr ich erfahre, desto besser. Neben reinen Informationen sind es auch die Zwischentöne, die mich interessieren.

Gute Vorbereitung – viel Ergebnis

Wenn Sie sich im Vorfeld noch ein paar Gedanken machen, nähert sich die Wahrscheinlichkeit, dass bei den ersten Entwürfen bereits ein Favorit dabei. Das sind die wichtigsten Überlegungen:

1. Ihre strategische Ausrichtung

Ja, Sie haben richtig gelesen. Das muss ich wissen, auch wenn es »nur« um Design geht. Zumindest, wenn Ihnen daran gelegen ist, dass Ihr Auftritt zu Ihrer Ausrichtung passt – nicht zu der vom Mitbewerber. Überlegen Sie sich genau, welche Kunden Sie ansprechen und welche Art von Aufträgen Sie generieren möchten. Das wissen Sie ohnehin und sollte daher keinen Aufwand erfordern.

2. Farben und Farbtöne

Das kommt Ihnen jetzt wieder plausibler vor, oder? Welche Töne mögen Sie gerne und welche können Sie nicht ausstehen? Sie grinsen? Ja, das ist wichtig. Vielleicht hatte eine Kundin am Tag unseres Treffens eine grüne Bluse an. Grün beim Logo erinnert sie aber immer an einen Bioladen – keinesfalls möchte sie das für ihren Webshop haben! Sowas muss man eben mitteilen.

3. Bilder

Haben Sie es gerne bunt oder sind Sie Schwarzweiß-Verfechter? Vielleicht mögen Sie lieber Illustrationen? Oder alles kombiniert? Auch hier wieder: Gibt es Bilder, die Sie absolut nicht leiden können? Nach unserem Kennenlernen ist es zwar unwahrscheinlich, dass ich Ihnen genau solche vorschlagen würde, aber Klartext kann nie schaden.

4. Angestrebter Gesamteindruck

Ein wichtiger Punkt vorab ist, wieviel Aufwand Sie betreiben möchten. Im privaten Bereich wäre eine Einladung zur Hochzeit ein gutes Beispiel. Für ein kleines Fest im Freundeskreis braucht es selten den aufwändigen Druck auf edlem Papier. Der ist dann eher was für einen gesellschaftlichen Event. Im B2B ist das nicht anders. Wen »laden Sie ein«? Haben Sie sich darüber schon Gedanken gemacht? Übrigens: Es ist nicht immer eine Frage des Preises!

Klingt gut, nicht wahr? Im Grunde ist es für Sie ein Wunschkonzert. Schreien Sie »Ich will…!« Im Gegensatz zu den meisten anderen Dingen werden Sie es von mir bekommen.

Von dem hier beschriebenen Briefing-Gespräch bis zum Endprodukt gibt es noch zwei oder drei, je nachdem, weitere kurze Abstimmungsstufen. Wie diese ablaufen und warum es so ist, das erfahren Sie in ebenfalls in meinem Blog.