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Gar nicht »out«: Einsatz und Wirkung von Visitenkarten

»Der erste Eindruck zählt«

Naja, neu ist die Erkenntnis nicht. Und doch wird diese Weisheit gerne vergessen – auch beim Austausch einer Visitenkarte. Was sagt die eigentlich aus über ihren Besitzer? Dieses kleine Kärtchen, das uns in die Hand gedrückt wird. Mit der Aufforderung, doch mal durchzurufen, eine Info zu schicken – oder einfach nur, weil man es halt so macht. In Ländern wie China erfordert der Kärtchen-Austausch die Kenntnis eines ganzen Zeremoniells. Da haben wir es hier vergleichsweise gut, wir brauchen nur eine passende Karte.

Wenn die Visitenkarte das Sprechen anfängt

So klein eine Visitenkarte auch ist – dieses Stück Papier kann recht viel über uns verraten. Papier, Papierstärke, Druckqualität und natürlich die Gestaltung eröffnen eine Welt. Ihre Welt.

Stellen Sie sich vor: Ihr Gesprächspartner, den Sie ganz sympathisch finden, drückt Ihnen eine labbrige Karte mit schlechtem Comic-Logo in die Hand. Um das noch zu toppen wurde die Telefonnummer durchgestrichen und per Kugelschreiber aktualisiert.

Was geht Ihnen bei solchen Gelegenheiten durch den Kopf?

Schade, Chance vertan? Naja, vielleicht sieht mancher das nicht so eng. Ich selbst würde mich an dieser Stelle fragen, ob mein Gegenüber auch sonst zu so pragmatischen Lösungen greift. Dabei habe ich überhaupt nichts gegen pragmatische Lösungen, ganz im Gegenteil. Allerdings im Rahmen eines durchdachten Konzeptes.

Und so plaudert Ihre Visitenkarte freimütig aus, wie Sie sich selbst sehen. Sie erzählt, ohne sich Böses dabei zu denken: »Also, mein Besitzer achtet sehr darauf, sparsam mit Ressourcen umzugehen. Weggeschmissen wird nichts – und da eine größere Auflage günstig zu erwerben war sind auch nach seinem Umzug vor 3 Jahren noch Restkarten über, die nun per Hand aktualisiert werden. Das ist individuell – und gleichzeitig wertschätzend. Schließlich ist es heutzutage etwas Besonderes, wenn sich jemand die Mühe macht und mit der Hand schreibt.«

Stimmt, so kann man das natürlich auch sehen, oder? Sie können es selbst steuern. Ihre Visitenkarte könnte nämlich auch erzählen: »Ich bin Teil einer Familie von gedruckten Werken. Jedes Mitglied hat eine Aufgabe – und doch sieht man immer unsere Familienzusammengehörigkeit, denn wir vertreten die gleichen Werte. Wir präsentieren alle ein bestimmtes Unternehmen – und dieser Job macht mir und allen anderen viel Freude. Was mich ausmacht? Meine Materialien sind sorgfältig komponiert, meine Gestaltung ist die Übersetzung strategischer Ziele. Selbstredend passe ich hervorragend zur Imagebroschüre meines Unternehmens. Wir verwenden die gleichen Formalien wie Schrift und Farben – und auch das gleiche Papier. Wir vertragen uns übrigens sogar bestens mit der digitalen Verwandtschaft, die uns sehr ähnlich sieht.«

Und die Moral von der Geschicht

Egal ob flippig oder edel – beides kann eine tolle Wirkung haben. Sofern es zu Ihnen, zu Ihrem Unternehmen passt. Und nicht nur das: Es muss auch zu Ihren Kunden passen. VOR ALLEM zu Ihren Kunden. Denn mit denen wird das Kärtchen sprechen. Ihnen muss es die passende Geschichte erzählen. Und die sollte sich möglichst unterscheiden: für die Kunden eines Juweliers oder die Eltern eines Waldkindergartens, den Kunden eines Sportwagenhändlers oder denen des Landmaschinenvertriebs.

Es ist toll, was es an völlig ausgefallenen Visitenkarten gibt. Damit werden Sie garantiert nicht vergessen! Nur mal zum Schnuppern.

Lust bekommen auf eine neue frische Visitenkarte?

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail sw@wellershaus.net und wir besprechen, wie Ihr erster Eindruck aussehen könnte. Und natürlich, welche Geschichte Ihre Kunden hören möchten.